meine zwiebelschale: ein leeres geschmacksversprechen all die worthülsen: bedeutung, wo keine ist die glitzernde warenwelt: entfallende befriedigung die prediger: sinnloses seelenheil meine schöne zwiebelschale: einfach nur leer
Thanks to waldeck... for translation..
my onion-shell: an empty one taste-promises all the word-husks: meaning, where no one is the glittering one merchandise world: slipping satisfaction the preachers: pointless spiritual salvation my beautiful onion-shell: simply only empty
und dann noch durs grünbein, descartes zitierend (S. 116):
"Auf demselben Paier wird dieselbe Feder mit derselben Tinte, je nachdem, wie das Ende der Feder geführt wird, Buchstaben einzeichnen, welche in der Seele des Lesers die Vorstellungen von Schlachten, Stürmen, Furien und die Affekte des Unwillens und Schmerzes erregen; wird aber in anderer ziemlich ähnlicher Weise die Feder geführt, so wird sie ganz andere Vorstellungen von Ruhe, Frieden, Vergnügen und die ganz entgegengesetzten Empfindungen der Liebe und Fröhlichkeit bewirken."
Mir scheint, wir nun heute, beschränken uns darauf mit der Feder und derselben Tinte nur noch schöne Schnörkel zu malen, bar jeden Inhalts einfach nur so.
eine klug gewählte metapher! ist es uns aber wirklich gegeben, mehr zu schauen als nur oberflächen? wenn wir die eine oberfläche entfernen, so sehen wir doch nur die nächste, vielleicht ad infinitum?
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