"Daher könnte man auch behaupten, dass wenn, ..., ein einziges Wesen, und wäre es das geringste, gänzlich vernichtet würde, mit ihm die ganze Welt untergehen müßte. Im Gefühl hiervon sagt der große Mystiker Angelus Silesius: "Ich weiß, dass ohne mich Gott nicht ein Nu kann leben: Werd ich zunicht; er muss von Noth den Geist aufgeben."" Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, S. 129
Schön. Obwohl es einige Werke von Dir gibt, die mich mehr beeindrucken, so besticht dieses gerade mit der Einfachheit. Schwarzweiß, für mich ein Stern durchbrochen von... vielleicht Gedanken. Anderseits Kristall der aufblüht, sich langsam aufbäumt. Die rechte Kante irritiert mich ein wenig... da wirkt es so abgeschnitten. Ist das beabsichtigt? Es wirkt mystisch, aber dennoch nicht fehlerlos - das ist sehr angenehm. Die Positionierung des "Sterns" finde ich nicht optimal. Ich hätte ein wenig weiter oben unter Umständen als passender empfunden. Faszinierend finde ich widerrum, dass "es" auseinanderzustäuben scheint und doch eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Fein, fein.
was für ein interessanter Kommentar.. vielen Dank dafür, auch hier sieht man wieder: der Betrachter macht die Bedeutung... jeder einzelne eine für sich Danke, dass du dir Zeit genommen hast, und so viel gefunden hast.
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